Schlafsackformen Drei Schlafsackformen findet man bei den Ausrüstern, doch welche Form bietet
welchen Vorteil? Hier findet man die nötigen Infos. Der Deckenschlafsack ist durch seinen rechteckigen Schnitt im Innenraum sehr großvolumig. Der Liegekomfort ist entsprechend groß, da man genügend Platz für nächtliche Begegnungen hat. Nachteil ist
das daraus resultierende höhere Gewicht und ein voluminöseres Packmaß. Auch energetisch ist ist der Deckenschlafsack ungünstiger gegenüber anderen Schnitten. Durch das große Innenvolumen muss man mehr kalte Luft erwärmen, wodurch ein Deckenschlafsack für Einsätze im unter 0 Grad Celsius Bereich eher unattraktiv wird. Es gibt aber auch kältefestere Deckenschlafsäcke die mit einem Wärmekragen und einem kapuzenartigen Kopfteil ausgestattet sind.
Der Mumienschlafsack mit seinem der Körperform nachempfundenen Schnitt, ist sehr weit verbreitet. Dies liegt nicht nur an seinem geringeren Gewicht und kleineren Packmaß, sondern vor allem an seinen
energetischen Qualitäten. Durch die optimalere Form muss der Schläfer im Inneren weniger Energie aufwenden um warm zu bleiben. Unterstützt wird dies auch durch die Kapuze, denn der Körper verliert bekanntlich am meisten Wärme über den Kopf. Fazit: Ein Mumienschlafsack ist der ideale Begleiter bei Touren in kälteren Regionen.
Eiförmige Schlafsäcke versuchen den Bewegungskomfort eines Deckenschlafsack und den Wärmekomfort eines Mumienschlafsacks zu vereinigen. Durch die weitere Form im Schulter- und Kniebereich ist auch ein schlafen in Seitenlage mit angewinkelten Knien bequem möglich. Durch den größeren Innenraum sind jedoch Abstriche im Wärmekomfort zumachen, die im Gegensatz zum Deckenschlafsack wesentlich geringer
ausfallen. Durch das Vorhandensein einer Kapuze und eventuell eines Wärmekragens kann man Schlafsäcke dieser Form auch bei Minusgraden einsetzen.
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